15. April:
Pressekonferenz
Vorstellung des Deutschlandweiten Museumsprojekts „Räuberpfade“
Ort: Schinderhannesturm, 16.00 Uhr
Deutschlandweites Museumsprojekt „Räuberpfade“ vernetzt die Räuber und Piraten der Nation
Museen in Deutschland, die sich mit bekannten, regionalen Räubern, Wegelagerern, Piraten und sonstigen Ganoven beschäftigen, haben sich zu einem starken Netzwerk zusammengeschlossen.
Am 15. April 2010 um 16.00 Uhr wird der gemeinsam entwickelte touristische Flyer, der Besucher anregen soll, den „Räuberpfaden“ zu folgen, bei einer Pressekonferenz im Schinderhannesturm im Hunsrück der Öffentlichkeit vorgestellt.
Angestrebt wird durch die lockere gemeinsame Vermarktung die Stärkung des Tourismus in den beteiligten Regionen.
Auf Initiative der Regio Augsburg Tourismus GmbH, die nahe Kissing ein Museum zum Bayrischen Hiasl betreibt, wird seit 2008 eifrig an der Vernetzung gearbeitet. Starke Partner sind mittlerweile vom hohen Norden über den Spessart und Hunsrück bis nach Bayern in ganz Deutschland verteilt.
Auch aufgenommen werden sollen Themenhotels nahe der teilnehmenden Einrichtungen, wie beispielsweise Gefängnishotels, oder solche Häuser, deren Geschichte die Biographie berühmter Räuber und Piraten kreuzt.
Kontakt:
Hunsrück-Museum, Tel.:06761 7009;
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16. Mai:
Internationaler Museumstag – Tag der Offenen Tür
im Hunsrück-Museum,
14.00 bis 17.00 Uhr
16. Mai:
Geologische Exkursion in die Urzeit mit Wouter Südkamp
Besuch des Aufschlusses am Gaulbach (Grenze Rheinische Schiefergebirge/Saar-Nahe-Mulde) mit Fossiliensuche im Unterrotliegenden.
Besuch der aufgelassenen Tongrube der
Firma H. Eimer in Bad Sobernheim mit Fossiliensuche im Oberrotliegenden.
Vor etwa 280 Mio. Jahren (im Zeitalter des Rotliegenden im Unterperm) beherrschten die ersten großen Landwirbeltiere (Reptilien und Amphibien) die Erde. Das Klima auf dem Superkontinent Pangea war feuchtwarm und an den Seeufern wuchs eine artenreiche Flora.
Wir wollen uns am Sonntag, den 16. Mai, auf einer geologischen Exkursion mit Fossiliensuche, in diese Zeit zurück versetzen.
Wir besuchen zwei berühmte Aufschlüsse in der Region. Diese wurden schon von dem Geologen Karl Geib entdeckt und beschrieben. Zuerst beobachten wir die Grenze zwischen dem Rheinischen Schiefergebirge und der Saar-Nahe-Mulde. Die jüngeren Schichten des Unterperms stehen hier diskordant (winkelig und unregelmäßig) auf den älteren Schichten des Paläozoikums. Wir lernen die Gesteine Phyllit, Konglomerat, Ton-, Schluff- und Sandstein kennen. Bei der Fossiliensuche sind u.a. Koniferenzweige zu finden.
Am zweiten Exkursionspunkt stehen in einer Tongrube Schichten aus dem Oberrotliegenden an. Es ist der bekannteste Regionalaufschluss aus dieser Zeit. Hier barg der Exkursionsführer Wouter Südkamp vor einigen Jahren verschiedene Trittsiegel von Ursaurier, „vereint“ auf einem Sandsteinbrocken. Dieser Glücksfund ist heute im Hunsrück-Museum ausgestellt. Die Schlammströme aus dem damaligen Variskischen Gebirge (heute Rheinische Schiefergebirge) wurden als Schwemmfächer am Hang abgelagert. Das grobe Material nennt sich Konglomerat und besteht aus zusammengeklebten Geröllen. Der grüne Tonhorizont in der Grube, eine Seeablagerung, ist reich an Pflanzenresten (Farne, Schachtelhalmgewächse u.a.).
Termin: Sonntag, den 16. Mai, 9.30 bis 14.30 Uhr;
Gruppengröße bis 15 Personen
Kosten: Erwachsene 10 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: 5 €
Veranstalter: Südkamp – Exkursionen und Hunsrück-Museum
Anmeldung erforderlich
Kontakt:
Hunsrück-Museum, Tel.:06761 7009;
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Wouter Südkamp, Tel.: 065 44 - 90 93 ;
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25. April bis 2011
Eröffnung der Ausstellung „Kinogeschichte im Hunsrück“ und 25 Jahre Pro-Winzkino Simmern
Beginn 11.00 Uhr im Pro-Winzkino mit dem Film „Die Reise nach Wien“ von Edgar Reitz, anschließend Ausstellungseröffnung im Hunsrück-Museum
Das 25jährige Jubiläum des Pro-Winzkinos Simmern ist für das Hunsrück- Museum Simmern Anlass für eine Sonderausstellung, die der Hunsrücker Kinogeschichte seit Beginn des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Aus Zeitungsannoncen und Akten gibt es erste Hinweise auf frühe Kinovorstellungen mit Wanderkinoapparaten in Dorfwirtschaften und Sälen.
Das erste ständige Kino in Simmern entstand 1918.
Die Ausstellung erinnert an ehemalige Kinogebäude, an Filme, die im Hunsrück gedreht und gezeigt wurden. Sie gibt zudem Einblicke in die technische Entwicklung des Mediums.
Zur Eröffnung der Sonderausstellung am Sonntag, dem 25. April 2010, 11.00 Uhr, zeigt das Pro-Winzkino noch einmal den Film „Die Reise nach Wien“. Der Regisseur und Ehrenbürger der Stadt Simmern, Edgar Reitz, wird anwesend sein. Im Anschluss an die Filmvorführung im Pro-Winzkino in der Oberstraße findet gegen 13.00 Uhr die Eröffnung der Ausstellung im Festsaal des Neuen Schlosses statt. Die Sonderausstellung ist bis April 2011 zu sehen.
Informationen:
Hunsrück-Museum Simmern. Tel.: 06761/7009
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www.hunsrueck-museum.de